Wo sind die Kunstwerke im Ambassade Hotel zu finden?

Die Antwort ist eigentlich recht einfach: überall.
Im ganzen Hotel hat der Sammler und Eigentümer des Hotels Gemälde, Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen aufgehängt. Daneben finden Sie sowohl im Hotel als auch in den Außenbereichen beeindruckende Statuen sowohl der Cobra-Bewegung als auch von Ans Hey, einer zeitgenössischen Künstlerin.

Bereits beim Betreten des Hotels kommt man unbemerkt mit einem Kunstwerk in Kontakt. Dabei handelt es sich um das gläserne Eingangsportal mit seinen prachtvollen Blumenmotiven. Der Eingang ist im Auftrag des Hotels vom Künstler Martin van Vreden entworfen worden.

Beim Betreten der Einganghalle fallen sofort mehrere Spitzenwerke der Cobra-Sammlung ins Auge, unter anderem ein Werk von Shinkichi Tajiri, ein von Karel Appel gemaltes Porträt von Theo Wolvecamp und die „Watch Cat“ von Asger Jorn aus dem Jahr 1949.

Im erst kürzlich renovierten Frühstückssaal hängen hauptsächlich große, eindrucksvolle Gemälde von Künstlern der Cobra-Bewegung, insbesondere von Theo Wolvecamp.

Die neben dem Frühstückssaal gelegene Lounge mit Aussicht auf die Herengracht hat eine ganz andere Ausstrahlung. Hier sind Werken des Künstler des 19. Jahrhunderts nebeneinander ausgestellt. Es scheint, als mache man hier einen Schritt zurück in die Vergangenheit. Die gleiche Atmosphäre kommt auch in den angrenzenden Gängen mit kleineren Werken der Impressionisten aus dem 19. Jahrhundert wieder zurück.

In den stimmungsvollen Hotelzimmern mit Aussicht auf die Amsterdamer Grachten wird man immer wieder von einem Kunstwerk überrascht, beispielsweise von einer Lithografie von Bram van Velde an der Wand über dem Bett.

Im Konferenzraum hängen mehrere kleine fantastische Darstellungen von Theo Wolvecamp. 

In der Bibliothek sind zwei einzigartige Entwürfe von Eugene Brands für das Titelblatt der Zeitschrift Reflex ausgestellt. Reflex war das Blatt der experimentellen holländischen „Experimentele Groep“. Die Entwürfe sind jedoch nie verwendet worden, da die Zeitschrift nach zwei Ausgaben bereits wieder eingestellt wurde.

In fast allen Fluren, die die zehn stilvollen Grachtenhäuser miteinander verbinden, sind Kunstwerke auf Papier ausgestellt. 

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