In the centre of Amsterdam

Hermitage Amsterdam

Die Hermitage Amsterdam, eine Dependance der weltberühmten Eremitage in Sankt Petersburg, öffnet am Samstag, dem 20. Juni 2009 im komplett renovierten und umgebauten Amstelhof ihre Türen für Besucher. Die im 17. Jahrhundert errichtete „Landmarke“ an der Amstel transformierte in der Periode vom Juni 2007 bis Juni 2009 vom Pflegeheim zum spektakulären multifunktionalen Museum. Neben den Ausstellungssälen beherbergt es ein Café-Restaurant, Shops, ein Studienzentrum, ein Auditorium und eine Hermitage für Kinder.

Die Hermitage Amsterdam ist die einzige eigenständig verwaltete Außenstelle der russischen Eremitage im Westen. Sie wird zwei oder drei zeitlich begrenzte Sonderausstellungen pro Jahr aus der enzyklopädischen Sammlungen der Petersburger Eremitage und anderen russischen Museen zusammenstellen. Die Ausstellungen ergänzen das niederländische Museumsangebot. Sie zeigen Kunst, die normalerweise nicht in den Niederlanden zu sehen ist. Der actuele Ausstellung ist "Rubens, van Dyck & Jordaens Flämische Maler aus der Eremitage".  
 
Praktische Informationen
Öffnungszeiten: Täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr und Mittwochs bis 20.00 Uhr geöffnet

Besucheradresse : Amstel 51 Amsterdam


Future exhibitions:

Rubens, Van Dyck & Jordaens
September 2011 – March 2012

Bonnard, Vuillard, Denis
March 2012 – September 2012

The Impressionists
September 2012 – March 2013

Peter the Great
March 2013 – September 2013

Siberia
September 2013 – March 2014

Russia before Peter the Great
March 2014 – September 2014

250 years Hermitage!
September 2014 – March 2015

Tsar Alexander I and Napoleon
March 2015 – September 2015

 

Beeld vergroten
Hermitage Amsterdam

Die Hermitage Amsterdam wird in dem monumentalen Amstelhof-Gebäude untergebracht, das von seiner Fertigstellung im Jahr 1683 bis zum April 2007 als Altenpflegeheim diente. Als sich herausstellte, dass es nicht mehr an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst werden konnte, übertrug die Diakonie der Niederländisch-reformierten Gemeinde, die stets Eigentümer des Amstelhofs geblieben war, das Gebäude 1999 der Stadt Amsterdam. Auflage war, dass es für einen kulturellen Zweck genutzt werden würde, wofür auch eine Eremitage an der Amstel in Betracht kam.

Die Architekturbüros Hans van Heeswijk und Merkx+Girod erhielten den Auftrag, den Amstelhof in ein modernes Museum umzugestalten. So wurde aus dem hermetisch wirkenden Komplex ein offenes und räumliches Publikumsgebäude an einem markanten Platz. Der Eingang ist an der Amstelseite vorgesehen, mit einem eigenen Anlegesteg am Ufer. Durch den alten „Ossenpoort“ unter der zentralen Eingangspartie, die nur Schein ist, betritt das Publikum den jahrhundertelang geschlossenen Innenhof, der nach einem Entwurf des Landschaftsarchitekten Michael van Gessel saniert wird. Dieser schlichte Garten mit monumentalen Kastanien und jungen Flügelnussbäumen soll für jeden zugänglich werden. An der gegenüberliegenden Seite befinden sich das großzügige Eingangsfoyer und der Zugang zu den Ausstellungen.