Der unsterbliche Alexander der Große
Der Mythos, die Wirklichkeit, seine Reise, sein Erbe
18. September 2010 – 18. März 2011
Kein König der Antike regt so die Fantasie an wie Alexander der Große (356 – 323 v. Chr.). Und kein könig wurde so oft als Vorbild genannt und abgebildet.
Die Ausstellung Der unsterbliche Alexander der Große ist vom 18. September 2010 bis zum 18. März 2011 in der Hermitage Amsterdam zu sehen und umfasst mehr als 350 Spitzenexponate, darunter die berühmte Gonzaga-Kamee aus der Staatlichen Eremitage St. Petersburg. Erstmals beschäftigt sich in den Niederlanden eine Ausstellung mit Alexander dem Großen, seiner Reise in den Osten und dem Einfluss des Hellenismus. Die Ausstellung umfasst einen Zeitraum von nahezu 2500 Jahren. Sechs Monate lang wird in der Hermitage Amsterdam der „unsterbliche“ Alexander zu neuem Leben erweckt.
Alexander wurde 356 v. Chr. als Sohn des makedonischen Königs Philipp II geboren. In seiner Jugend bekam er Unterricht von Aristoteles, der großen Einfluss auf ihn ausübte. Im Alter von zwanzig Jahren trat Alexander die Nachfolge seines ermordeten Vaters an. Zwei Jahre später begann er den großen Feldzug, der ihn so berühmt machte. Seine Eroberungen brachten ihn in Kontakt mit vielen Ländern und Kulturen: Syrien, Ägypten, Persien, Baktrien, und Indien. Überall ließ er neue Städte anlegen, von denen viele den Namen Alexandria erhielten. In der lokalen Architektur, Kunst, Sprache und Lebensweise hinterließ seine Anwesenheit griechische Spuren, ein Prozess, der unter dem Begriff Hellenismus bekannt wurde.
Der griechische Einfluss erstreckte sich über ein riesiges Gebiet: von Kleinasien bis Indien, von Ägypten bis in die Mongolei. Alexanders Name und Ruhm leben fort bis auf den heutigen Tag.
Die Ausstellung in der Hermitage Amsterdam vermittelt ein Bild von Alexander und den großen kulturellen und künstlerischen Veränderungen, die seine Eroberungen mit sich brachten.
Die Ausstellung beginnt mit dem Mythos Alexander des Großen. Darstellungen auf Gemälden des siebzehnten, achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts, Wandteppiche und Arbeiten der angewandten Kunst erzählen von seinen Heldentaten und Siegen. Eindrucksvolle Beispiele sind die Werke von Pietro Antonio Rotari (Alexander der Große und Roxane) und Sebastiano Ricci (Apelles malt Kampaspe), und ein Wandteppich mit Alexander dem Großen und der Familie des Darius.
Danach beschäftigt sich die Ausstellung mit der Wirklichkeit Alexanders, mit seinem Geburtsland Makedonien, seinen Lehrern, seinen Helden Achilles und Herakles, und seinen Idealen. Wichtigster Bestandteil dieser Wirklichkeit ist die Reise, der große Feldzug in den Osten: eine in der Geschichte unübertroffene, mehr als zehn Jahre dauernde Eroberungskampagne mit einem Heer von rund 50.000 Soldaten. Objekte aus Ägypten und Persien, von Nomaden und Babyloniern erzählen von den reichen Kulturen, auf die er traf. Besucher können die Route seiner ruhmreichen Reise auf interaktiven Karten und Computern nachverfolgen.
Dieser Teil der Ausstellung beleuchtet auch den griechischen Einfluss auf andere Kulturen. Terrakotta-Figuren mit Männern, Frauen, Göttern, Satyrn und Musikanten, Eros-Figuren und steinerne Architekturfragmente zeigen den künstlerischen Reichtum, der die hellenistische Gebiete vom vierten Jahrhundert vor und ersten Jahrhundert nach Christus kennzeichnete. Neben dem Hang zur Ausgelassenheit und Verspieltheit zeigten die Griechen auch Interesse für das Ungewöhnliche, wie invalide oder missgebildete Menschen.
Das Erbe Alexanders bildet das Schlussthema. Reliefs des 14. Jahrhunderts aus Palmyra zeugen von der Beharrlichkeit griechischer Traditionen außerhalb Griechenlands, ebenso wie die Papyri mit Texten in griechischer Schrift, die noch im neunzehnten Jahrhundert angefertigt wurden. Im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert spielt Alexander als „Iskander“ eine bedeutende Rolle in der persischen Literatur. Auf zahlreichen verfeinerten Miniaturen finden wir sein Abbild.
Aber Alexander der Große ist auch heute noch aktuell. Vor kurzem noch (2004) konnte sich ein internationales Publikum mit ihm vertraut machen – dank Oliver Stone, der dessen Leben verfilmte. Alexander ist ein Phänomen. Er ist unsterblich. Und das wird erneut unterstrichen in der Ausstellung der Hermitage Amsterdam.
Alexander the Great
On the occasion of the exhibition in the Hermitage Amsterdam: “The Immortal Alexander the Great”, the Ambassade Hotel has the following special offer from September 18th 2010 through March 18th 2011:
You will be staying in a luxurious room overlooking the canal. Upon arrival the Ambassade Hotel offers you tickets of admission to the exhibition in the Hermitage and there will be a nice gift awaiting you in your room.
Breakfast and all taxes are included in this offer.
The minimum stay is 2 nights and due to availability. The offer is valid until March 2011.
The special rate for this offer, per person, per night, based on double occupancy:
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Double room |
Deluxe room |
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Until March 18th |
109,50 euro p.p. |
155,00 euro p.p. |
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